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Was ist eigentlich SEO?

Was ist SEO? – die Grundlagen

Das Problem ist bestimmt bei vielen kleineren Unternehmen bekannt. Sie haben eine Website erstellen lassen – womöglich für viel Geld – diese sieht toll aus, doch haben sie leider keine Besucher. Die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization kurz SEO) hilft, dass Ihre Website in Suchmaschinen wie Google Bing und Co. besser gefunden werden kann.

Dafür müssen Maßnahmen getroffen werden um in der organischen (unbezahlten) Suche möglichst weit vorne zu stehen. Überlegen Sie sich, wann Sie bei einer Google-Suche das letzte Mal auf die zweite Seite gegangen sind, um mehr Suchergebnisse zu bekommen.

In der Regel werden gerade mal die ersten sechs Einträge für Nutzer relevant sein. Gerade deswegen ist es wichtig, eine der ersten Platzierungen zu belegen, um für Suchende das optimale Ergebnis zu sein.

Wenn man von SEO spricht, bewegt man sich auf drei Ebenen, die miteinander korrelieren: Die Strategische, die Operative und die Taktische SEO.

Die strategische Ebene bezieht sich schon stark auf die Unternehmensstrategie:

  • Wer sind meine Zielgruppen?
  • Wo unterscheiden sie sich oder wo sind sie gleich?
  • Anhand von Analysen herausfinden, mit wem gearbeitet wird und so die beste Antwort auf das Problem geben können wie. Wie präsentiert man den Leuten, dass was sie suchen?
  • Auf welcher Art und Weise präsentiert man dies, damit es von den Nutzern bestmöglich gefunden wird?

Auf taktischer Ebene werden dagegen die Inhalte der Websiten optimiert, technische Verbesserungen getroffen um zum Beispiel den Crawler oder die Indexierung zu verbessern.

Beim operativen SEO differenziert man zwischen drei Teilen:

  • OnPage SEO: Dieser Teil bezieht sich auf technischen, inhaltliche und strukturelle Anpassungen der Website.
  • OffPage SEO: Dieser Teil beschäftigt sich mit sogenannten externen Faktoren. Dabei geht es um Seiten Dritter, aber auch um Erwähnungen einer Marke oder Produkten von anderen Seiten.
  • Technisches SEO: Der letzte Teil stützt sich auf die technischen Voraussetzungen der Website und geht von Informationsarchitektur bis hin zur Kommunikation von Webserver und Crawler (Suchmaschinenbot).

Warum ist SEO wichtig?

Zum einen sind Google und allgemein Suchmaschinen die wichtigsten Kanäle zur Generierung von neuen Kunden. Zum anderen haben Nutzer, die von Suchmaschinen kommen, explizit nach einer Lösung für ihr Problem gesucht.

Das heißt bei diesen Nutzern ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher auf eine Konversion als bei Nutzern, die über andere Wege auf der Website gelandet sind.

Außerdem können über generische Keywords neue Kunden gewonnen werden. Das heißt Kunden werden auch bei weniger spezifischen Keywords auf ihre Website aufmerksam.

Was möchte man mit SEO erreichen?

Jedes Marketing braucht klare Ziele. Verglichen zum klassischen Marketing ist Online-Marketing messbar. Hierfür braucht man einen Überblick, um zu wissen was man messen muss. Die Zahlen, die von einer Website geliefert werden sind oft sehr umfangreich und deswegen fällt es gerade jungen Unternehmern schwer, zu definieren, welche Werte für ihre Website relevant sind.

Wichtig zu erwähnen ist, dass SEO nur einer von vielen weiteren Online-Marketing Kanälen ist. SEO eignet sich dann, wenn Sie den Besucher mit einer klaren Intention im richtigen Augenblick erreichen wollen.

Kommen wir nun konkret zu den Zielen. Das vorrangige Ziel ist, in der Suchmaschine weit vorne Sichtbar zu sein. Findet man das Unternehmen erst auf den hinteren Seiten, so ist es für Unternehmen quasi unsichtbar. Die Website wird mit SEO Maßnahmen dann in der Googlesuche Stück für Stück weiter nach vorne gebracht um so mehr Klicks zu generieren.

Was vorher für Sie als latentes Unternehmen galt soll in Zukunft natürlich für Ihre Konkurrenten gelten. Während Sie langsam aber sicher die Top-Plätze im Ranking ergattern wird die Konkurrenz nach hinten verstoßen. Was potenzielle Kunden dann natürlich nicht sehen, klicken sie selbstverständlich auch nicht an.

Welche Rolle spielen Wettbewerber und wie kann ich sie analysieren?

Wettbewerber sind die Webseiten der Unternehmen im selben professionellen Feld wie Sie. Möglicherweise haben die schon etwas mehr Erfahrung oder sich schon früh dazu entschieden SEO zu betreiben. Oft heißt das, deren Website ist höher gerankt in den Suchmaschinen. In diesem Fall kann man sich bei den Konkurrenten viel abschauen.

Wie haben diese zum Beispiel die Seite aufgebaut oder wie haben diese ihren Content im Verlaufe der Zeit optimiert. Anhand einer Keywordanalyse kann herausgefunden werden, mit welchen Suchbegriffen ihr Mitbewerber gefunden werden kann.

Man kann herausfinden, wie hoch dessen Besucherzahlen sind und mit den anderen vergleichen – nähert man sich oder werden die Wettbewerber immer populärer? Welches Google AdWords-Budget benutzt der Konkurrent. Woher hat der Mitbewerber seine Backlinks, wie haben sie es erreicht von großen Websites verlinkt zu werden? Nutzen sie Social Media erfolgreicher als ihre Seite?

Was ist das Ziel von SEO?

Die Absicht ist es, dass mehr “qualifizierte” Besucher auf Ihre Website kommen. Diese haben eine klare Vorstellung, von dem was sie auf Ihrer Seite finden wollen und sorgen dadurch am ehesten für die Zielerreichung. Je mehr die Website für relevante Keywords optimiert wird, desto besser können Besucher und Suchmaschinen überzeugt werden.

Genau aus diesem Grund ist es wichtig das Suchverhalten der Nutzer zu analysieren um mit möglichst vielen relevanten Keywords in der Suchmaschine aufgefunden zu werden. Dem Nutzer wird so suggeriert, dass Sie Spitzenreiter in Ihrem Gebiet sind und zeigt Google das Sie die beste Lösung auf das jeweilige Keyword sind.

Das Ergebnis: Die Suchmaschine platziert Ihre Website unter den Top Plätzen.

Wenn man jetzt denkt, es würde nur auf die Platzierung in der Suchmaschine ankommen liegt leider falsch, ganz vorne zu stehen ist nicht alles. Im Endeffekt soll Ihre Website bei relevanten Suchbegriffen mit auf die Suchintention ausgerichteten Seiten auf guten Positionen in den Suchmaschinen vertreten sein.

Wie entscheidet die Suchmaschine, welche Website wo platziert wird?

Ein Algorithmus mit über 200 Rankingfaktoren bestimmt an welcher Stelle Ihre Seite positioniert wird. Vier dieser Faktoren werden im folgenden näher beleuchtet:

  • Inhalt der Website: Hebt sich die Qualität der Website durch die Ihrer Konkurrenten ab? Bieten sie Content und Information, die bei anderen nicht zu finden sind?
  • Aufbau der Website: Hat die Seite einen strukturierten, übersichtlichen und logischen Aufbau? Findet man sich gut zurecht?
  • User Signale: Google erkennt, ob die Websitebenutzer zufrieden oder unzufrieden sind. Z.B. wird es als negativ bewertet, wenn der Benutzer nach dem öffnen die Seite schnell wechselt, weil er sofort sieht, dass er den Aufbau nicht mag.
  • Mobile Friendly: Ist die Website für Mobilgeräte optimiert worden? Kann man alles öffnen, wenn man sie auf dem Smartphone oder Tablet besucht? Hat sie eine lange Ladezeit?

Was wird bei SEO jetzt genau gemacht?

Folgende Punkte fassen nur ein paar Aufgaben grob zusammen und geben keinesfalls wieder, was alles möglich ist.

  • Keyword-Analyse: In diesem Schritt werden Suchbegriffe analysiert, die man benutzen könnte um die zu optimierende Website aufrufen zu wollen. Dafür gibt es bestimmte Keyword-Tools, die die erarbeiteten Begriffe bewerten. Dabei wird zum Beispiel das Suchvolumen analysiert. Wie viele Nutzer geben dieses Keyword ein? Oder welcher Klick-Preis muss gezahlt werden, für welche Suchbegriffe? Eine andere Metrik wäre die Intention der Sucher. Möchte er sich nur informieren oder hat er die Absicht tatsächlich was zu kaufen, hat er eine transaktionale Intention? Zuletzt kann man natürlich schauen wie der Wettbewerb vorgeht. Welche Keywords werden bei den Webseiten der Konkurrenz benutzt?
  • Sichtbarkeit: Hier wird überprüft, ob sich die Besucherzahlen der Website verändern. Werden es drastisch mehr oder weniger? Kann man Muster entdecken, wann oder wo es viele oder weniger sind? Wie entwickelt sich die Website? Müssen andere Maßnahmen getroffen werden? Zudem gibt es einen Sichtbarkeitsindex welcher die Sichtbarkeit einer Webseite im Google Ranking anhand von Keywords analysiert.
  • Position/Ranking: Die Position bezieht darauf, an welcher Stelle die Website in der Suchmaschine angezeigt wird. Viele Einträge auf den hinteren Seiten haben wenig Erfolg, weil diese so gut wie nie aufgerufen werden. Dagegen erzielt man einen höheren Erfolg, wenn man weniger Einträge hat, diese aber auf den ersten Positionen platziert sind.
  • Klickrate: Die Position der Website ist natürlich zur Anregung wichtig, der bedeutende Teil ist jedoch, ob der Sucher letztendlich auf die Seite klickt. Mithilfe von Google Analytics oder Google Search Console werden Zahlen abgerufen, aus denen das Verhalten der Seite und zukünftige Entwicklungen gelesen werden können. Dabei muss man immer die Click Through Rate (CTR) im Blick behalten. Diese zeigt das Verhältnis zwischen der Einblendung der Website und tatsächlichen Klicks.
  • Besucherverhalten: Klicks haben keinen Wert, wenn der Suchende auf der Website nicht das gewünschte findet und von der Seite abspringt. Unter anderem werden die Verweildauer auf der Seite, die Klicktiefe (klicke ich auf der Website verschiedene Dinge an) und die Conversion Rate analysiert.
  • Zielerreichung: Alle Arbeit war umsonst, wenn das definierte Ziel nicht erreicht wurde. Ein Ziel kann zum Beispiel der Einkauf von Produkten, die Anmeldung eines Newsletters oder die Teilnahme an einer Umfrage sein. Letztendlich ist nämlich die Konversionsrate das Wichtigste. Diese zeigt das Verhältnis zwischen den Klicks auf der Website und den Konversionen.

Der Start mit SEO: Wie fange ich an?

Zu Beginn der Optimierung lohnt es sich zu schauen, was an Seiten (eigenständigen URLs), vorhanden ist. Das variiert stark nach Seitengröße, je größer die Seite, desto schneller verliert man den Überblick. Dabei helfen Tools wie die Screaming Frog SEO Spider, die helfen die Seite zu analysieren, indem sie die Seite crawlen und eine Übersicht aller URLs, Meta Description und Überschriften ausspucken.

Damit Optimierungsmaßnahmen überhaupt greifen können, müssen die technischen Grundlagen der Seite sitzen. Die Basics sind folgende:

Sind Robots.txt und die Robots Meta-Tags einsatzbereit, damit Crawling und Indexierung richtig geführt werden können?

Stehen die Seiten auf https? Google legt großen Wert auf Sicherheit, deswegen sollte als Hypertext-Übertragungsprotokoll der HTTPS-Standard verwendet werden.

Schnelle Ladegeschwindigkeit sorgt für eine hohe Kundenzufriedenheit. Diese kann mithilfe des Tools “PageSpeedInsights” von Google gemessen werden. Lange Ladezeiten können das Google-Ranking beeinflussen.

Nach der Analyse der Seite kann mit der On-Page Optimierung begonnen werden, die alle inhaltlichen Maßnahmen der Seiten betrifft, wie oben erwähnt. Danach bezieht man sich auf die Off-Page Optimierungen, Eingriffe die nicht direkt auf der Seite stattfinden.

Was ist SEO? – Unser Fazit!

Um eine Website mit Seo zu optimieren gibt es nicht nur einen perfekten Weg. Warum sollten Sie als Unternehmen jetzt SEO betreiben? Viele zusammengefügte Kriterien und Maßnahmen steigern die Klick und Konversionsrate.

Mit SEO können langfristig die Kosten gesenkt werden. Es wird im Vergleich zu manch anderen Online-Marketing Maßnahmen nicht als Werbung wahrgenommen. Zusätzlich steigert es den Bekanntheitsgrad der Marke. Beachten sollte man, dass SEO allein nicht viel hilft.

Wenn alle Maßnahmen getroffen werden aber die Website nicht der erwarteten Übersichtlichkeit entspricht oder die Seite eine Minute zum vollständig Laden braucht, wird der User sofort einen Rückzieher machen und Sie in Zukunft eher versuchen zu meiden. Wird alles richtig gemacht können aber Sie als Unternehmer und Betreiber der Website von einer starken Umsatzsteigerung ausgehen.

Sie brauchen Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer SEO Maßnahmen? Kontaktieren Sie uns unverbindlich in einem Erstgespräch. Saphirsolution, als SEO Agentur, bringt auch Ihre Webseite auf die Überholspur.