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Niclas Weskamp
Datum November 2, 2023

Google Analytics für Shopware 5 & 6

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Inhaltsverzeichnis

Warum Google Analytics für Shopware?

Google Analytics bietet Shop-Betreibern einen tiefgreifenden Einblick in das Verhalten ihrer Besucher. Von der Akquisitionsquelle über das Nutzerverhalten bis hin zu Conversions kannst du jeden Aspekt deines Online-Shops analysieren. So erhältst du wertvolle Informationen darüber, welche Produkte besonders beliebt sind, welche Marketingkampagnen erfolgreich sind und wo Optimierungspotential besteht.

Google Analytics 4 für Shopware: Die nächste Generation

Mit der Einführung von Google Analytics 4 (GA4) wird die Datenanalyse noch präziser und individueller. GA4 für Shopware bietet eine Reihe neuer Features, die speziell auf die Anforderungen moderner E-Commerce-Plattformen zugeschnitten sind. Das eventbasierte Modell ermöglicht eine noch genauere Analyse des Nutzerverhaltens und die neuen, verbesserten Berichte geben tiefergehende Einblicke in die Customer Journey.

Schritte zur Integration von GA4 in Shopware

Die Integration von Google Analytics 4 in Shopware kann auf unterschiedliche Weisen erfolgen, je nach den individuellen Anforderungen und Vorlieben des Shop-Betreibers. Hier sind die häufigsten Ansätze:

Statische Einbindung ins Template:

  • Vorgehen: Der generierte Tracking-Code von GA4 wird direkt in die Template-Dateien des Shopware-Shops eingefügt.
  • Vor- und Nachteile: Während diese Methode einfach erscheinen mag, bringt sie einen erheblichen Aufwand mit sich, da alle Anpassungen manuell vorgenommen werden müssen. Jede Änderung oder Hinzufügung von Ereignissen bedeutet erneutes Eingreifen in den Code. Dieser Ansatz ist nicht nur zeitaufwändig, sondern birgt auch die Gefahr, dass Fehler in der Integration auftreten, die das Tracking beeinflussen können.

Nutzung von Plugins:

  • Vorgehen: Es gibt verschiedene Plugins für Shopware, die das Einbinden von Google Analytics erleichtern sollen.
  • Vor- und Nachteile: Plugins bieten eine einfachere Möglichkeit der Integration im Vergleich zur statischen Einbindung. Doch obwohl sie den Prozess vereinfachen, können sie nicht immer vollständig individualisiert werden. Darüber hinaus sind manche Plugins dafür bekannt, ungenau oder sogar fehlerhaft zu sein, was zu unzuverlässigen Daten führen kann.

Nutzung vom Google Tag Manager:

  • Vorgehen: Nach Einrichtung eines Google Tag Manager-Kontos wird der GTM-Container-Code in Shopware integriert. Innerhalb des Google Tag Managers können dann GA4, Ereignisse und weitere Tags einfach hinzugefügt und verwaltet werden.
  • Vor- und Nachteile: Der Google Tag Manager bietet die fortschrittlichste und flexibelste Lösung zur Integration von GA4 in Shopware. Mit GTM können benutzerdefinierte Ereignisse, der komplette E-Commerce-Funnel und weitere spezielle Anforderungen einfach umgesetzt werden. Es ermöglicht eine präzise Anpassung des Trackings und kann problemlos mit anderen Tools und Plattformen integriert werden. Bei SaphirSolution betrachten wir die Nutzung des Google Tag Managers als den Goldstandard für eine saubere und effektive GA4-Integration in Shopware.

Einrichtung mit dem Tag Manager – Schritt-für-Schritt Guide

Die Nutzung von Google Analytics 4 in Kombination mit dem Google Tag Manager eröffnet Shopware-Nutzern eine Vielzahl von Möglichkeiten. Im Folgenden findest du einen vereinfachten Schritt-für-Schritt Guide, um dich durch diesen Prozess zu führen:

  1. Erstellung eines GA4 Kontos: Beginne mit dem Anlegen eines neuen Google Analytics 4 Kontos, falls du noch keines hast. Dies wird dein zentrales Dashboard für alle Webseiten-Daten sein.
  2. Erstellung eines GTM Kontos: Der nächste Schritt ist die Einrichtung eines Google Tag Manager (GTM) Kontos. Das GTM-Konto wird als zentrale Stelle dienen, an der du alle deine Website-Tags verwalten kannst, ohne ständig Änderungen am Code deiner Website vornehmen zu müssen.
  3. Wahl der Implementierungsmethode für den GTM: Hier gibt es verschiedene Wege, den GTM-Code in deinem Shopware-Shop zu integrieren. Eine gängige Methode ist die Verwendung von Shopware’s eigenem Plugin „Google Integration“, welches den Einbindungsprozess erheblich vereinfacht.
  4. Konfiguration des Tag Managers – Base Code: Sobald das GTM-Konto eingerichtet ist, musst du den GTM-Container-Code in deinem Shopware-Shop integrieren. Dieser sogenannte Base Code sorgt dafür, dass der GTM auf deiner Webseite aktiv ist und die definierten Tags auslösen kann.
  5. Konfiguration von Tags und Triggern: Innerhalb des Google Tag Managers kannst du nun verschiedene Tags (wie z.B. das GA4-Tracking-Tag) und zugehörige Trigger (also Bedingungen, unter denen ein Tag ausgelöst wird) einrichten. Die genaue Konfiguration kann je nach Bedarf und Zielsetzung variieren. Es gibt eine schier endlose Palette von individuellen Anpassungsmöglichkeiten. Für Shop-Betreiber, die sich nicht intensiv mit der Materie auseinandersetzen möchten oder sich unsicher sind, empfehlen wir, sich an Experten zu wenden, um eine präzise und effektive Konfiguration zu gewährleisten.

Hauptvorteile von GA4 für Shopware-Nutzer

Google Analytics 4 bietet eine ganze Reihe von Vorteilen für Shopware-Nutzer:

  • Eventbasiertes Modell: Im Gegensatz zur früheren Version von Google Analytics, die hauptsächlich auf Sessions basierte, ist GA4 eventbasiert. Dies ermöglicht eine genauere und granularere Analyse des Nutzerverhaltens.
  • Verbesserte Berichterstattung: GA4 bietet eine Vielzahl neuer und verbesserter Berichte, die tiefere Einblicke in die Nutzeraktivität ermöglichen.
  • Kundenspezifische Metriken und Dimensionen: Mit GA4 können Shop-Betreiber benutzerdefinierte Metriken und Dimensionen erstellen, um spezifische Datenpunkte zu verfolgen, die für ihr Geschäft wichtig sind.
  • Integration mit dem Google Tag Manager: Wie bereits erwähnt, bietet die Integration mit dem Google Tag Manager eine flexible und leistungsstarke Lösung für die Einbindung von GA4 in Shopware.

Häufige Herausforderungen und Tipps zur Problembehebung

Wie bei jeder neuen Technologie gibt es auch bei der Implementierung und Nutzung von Google Analytics 4 für Shopware bestimmte Herausforderungen. Einige häufige Probleme und deren Lösungen sind:

  • Dateninkonsistenz: Stelle sicher, dass du keine doppelten Tracking-Codes auf deiner Website hast, da dies zu inkonsistenten Daten führen kann.
  • Fehlerhafte Ereignisverfolgung: Überprüfe den Code und stelle sicher, dass alle Ereignisse korrekt getaggt sind.
  • Unvollständige Daten: Wenn du feststellst, dass bestimmte Daten fehlen oder unvollständig sind, überprüfe, ob alle notwendigen Tags korrekt im GTM oder direkt in Shopware implementiert sind.

Fazit: Die Bedeutung von Analytics für deinen Shop

Die korrekte Implementierung und Nutzung von Google Analytics, insbesondere der neuen Version GA4, ist für Shopware-Nutzer von entscheidender Bedeutung. Es bietet wertvolle Einblicke, die dazu beitragen können, das Nutzerverhalten besser zu verstehen, den Umsatz zu steigern und das allgemeine Kundenerlebnis zu verbessern. Indem du die Möglichkeiten von GA4 in Kombination mit dem Google Tag Manager nutzt, kannst du sicherstellen, dass du über alle notwendigen Daten verfügst, um fundierte Entscheidungen über die Zukunft deines Online-Geschäfts zu treffen.

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