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Native Advertising: Was kann man von dem Werbeformat erwarten?

Native Advertising wird immer beliebter bei Online Marketer und ist heute bereits ein wesentlicher Bestandteil im Content Marketing im Bereich Content Seeding. Mit Native Advertising hat man die Möglichkeit seine Inhalte in relevante Zielgruppen zu tragen und so neue potentielle Zielgruppen zu erreichen.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie das Potential von Native Advertising gewinnbringend für Ihr Unternehmen einsetzen können. Auf geht´s!

Was ist eigentlich Native Advertising?

Native Advertising ist ein Werbeformat bei welchen sich die Werbeanzeigen nur schwer von redaktionellen Inhalten zu unterscheiden sind. Native steht in diesem Fall für “vertraut” und bezeichnet den integrierten Ansatz der Werbeanzeigen in das Ökosystem des Publishers.

Ähnlich wie die redaktionellen Advertorials sind die Werbeanzeigen für den Nutzer nur schwer als Werbung zu identifizieren, obwohl diese eindeutig als Werbung (gesponsert) gekennzeichnet sind. Aus diesem Grund muss das Native Advertising sich von manchen Kritikern den Vorwurf der Schleichwerbung anhören, was wir als Marketer jedoch ausschließen können, da die Werbeformate eindeutig als Werbung gekennzeichnet sind.

Einsatzmöglichkeit des Native Advertising: Content Seeding

Insbesondere im Content Marketing ist das Native Advertising ein wichtiger Bestandteil des Online Marketings. Mittels Native Advertising hat man als Werbetreibender die Möglichkeit seine Inhalte in relevante Netzwerke zu tragen und somit eine deutlich größere Reichweite zu erzielen.

Dadurch ergibt sich durch das Native Advertising ein hohes Potential zur Viralität, wenn der Content gut in der Zielgruppe ankommt und zum Beispiel in sozialen Netzwerken geteilt und geliked wird.

Welche Vorteile bietet Native Advertising?

Durch Native Ads wird nicht nur der angezeigte Content, sondern auch die weiteren Produkte/Dienstleistungen des Werbetreibenden gepusht, die der Nutzer dann erst beim Besuch der Webseite sieht.

Durch die Steuerung auf welcher Seite Ihre Native Ads angezeigt werden, haben Sie auch Kontrolle über Ihr Image bei den Kunden. Denn auf welcher Seite Sie angezeigt werden, hat durchaus auch einen immensen Einfluss auf den Eindruck den man von Ihnen und Ihrem Content hat. Achten Sie also bitte immer darauf welche Seiten Sie als Plattformen nutzen wollen.

Da Sie wissen welche Content Sie verbreiten wollen und wer an diesem Content Interesse haben könnte, ist es bei Native Ads ziemlich einfach geeignete Webseiten als Platzierung zu finden, auf denen sich hauptsächlich dieselben oder ähnliche Nutzer befinden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Native Ads für die Ad-Blocker in den meisten Fällen nicht zu erkennen sind. Das bedeutet, dass die Anzeigen auch bei aktiviertem Ad-Blocker weiterhin ausgespielt werden können.

Wo liegt der Unterschied zwischen Content-Marketing und Native Ads?

Obwohl es sehr naheliegend ist die Begriffe “Content Marketing” und “Native Ads” synonym zu nutzen, so gibt es doch kleinere Unterschiede in Ihrer Definition.

Native Advertising” ist hier eher ein Kategoriebegriff, der Werbeformate im Bereich Social Media zusammenfasst, der allerdings meistens den besten Verbreitungskanal für Ihren Content darstellt. Im Gegensatz dazu ist “Content Marketing” eher der strategische Vermarktungsansatz, der alle Kanäle, also Earned-, Owned- und Paidmedia nutzt, um die bestmögliche Verbreitung der Inhalte zu ermöglichen.
Einfach gesagt: Content Marketing = Strategie, Native Ads = effizienter und performanter Kanal für die Vermarktung des Contents!

Wie können Sie Kritik an Ihren Native Ads vermeiden?

Unter Internetnutzern wird es immer prominenter Native Ads zu kritisieren, da Sie trotz Kennzeichnungspflicht zu wenig bzw. zu unklar darauf hinweisen, dass es sich um eine gesponserte Werbeanzeige handelt. Hierbei ist es für Sie als Werbetreibende besonders wichtig ein gesundes Gleichgewicht bei der Kommunikation zu halten.

Sind die Ads zu offensichtlich als Werbung gekennzeichnet, wird das von vielen Nutzern als abschreckend empfunden. Viele zweifeln dann an dem tatsächlichen Informationsgehalt des Contents und sehen von einem Klick ab. Damit würden die Anzeigen Ihren primären Zweck nicht erfüllen können. Andererseits entstehen auch Probleme, wenn nicht klar erkennbar ist, dass es sich um Werbung handelt. Denn spätestens wenn die Nutzer auf den Content geklickt haben und Sie dann merken, dass es sich um Werbung handelt, ist die Absprungrate enorm hoch. Das kommt dadurch, dass die Nutzer sich “verarscht” vorkommen und abgeschreckt werden.

Da also beide Extremvarianten Ihre Nachteile mit sich bringen, empfehlen wir Ihnen einen gesunden Mittelweg, der zwar klar macht, dass es sich um Werbung handelt, allerdings auch kommuniziert, dass es sich trotzdem lohnt zu klicken.

Native Advertising Formate

Beim Native Advertising unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Werbeformaten. Zum einen gibt es die sogenannten “Native Recommendation Ads” – Das sind Text-Bild-Empfehlungen, die nativ in den redaktionellen Content integriert werden und mit den bestehenden redaktionellen Inhalten verschmelzen.

Neben dem angesprochenen Format gibt es “Native Infeed Ads” – Dieses Anzeigenformat erscheint inmitten redaktioneller Empfehlung auf Feed basierten Webseites und werden damit dynamisch ausgespielt.

Beide Native Advertising Anzeigenformate verbindet die native Integration in das Ökosystem des Publishers, sodass die Anzeigen für die Nutzer nur bei sehr genauem Hinschauen als Werbung erkenntlich werden.

Performancemessung & Ziele im Native Advertising

Ohne Verzielung und Performance Messung bringen auch die besten Native Advertising Kampagnen nicht den erforderlichen Erfolg und tragen dazu bei, dass übergeordnete Online Marketing Ziele erfüllt werden.

Native Advertising Ads zeichnen sich insbesondere durch sehr hohe Interaktionsraten und die durch die Platzierung beim Publisher sehr hohe Glaubwürdigkeit aus. Das sollte insbesondere genutzt werden, um das eigene Branding zu fördern und stärker auszubauen.

Wichtige Kennzahlen sind in der Performance Messung von Native Advertising Anzeigen insbesondere Impressionen, Clicks, CTR, CPC und je nach Einsatz der Kampagne auch Performance Kennzahlen wie CPA und CPO.

Native Advertising Anbieter

Startet man im Bereich Native Advertising, so gibt es eine Vielzahl an Anbietern im Bereich des Content Seedings, die Werbetreibenden Zugang zu bekannten Portalen beschaffen können und Inhalte programmatisch aussteuern können, sodass die Anzeigen die richtigen Personen zum geeigneten Zeitpunkt erreichen.

So können Sie für den Start im Bereich Native Advertising auf Anbieter wie Ligatus, Content.Ad, Outbrain, Plista oder Seeding Alliance zurückgreifen. Neben den angesprochenen Plattformen können Sie sich im Bereich Native Advertising auch Plattformen wie Facebook mit Facebook Ads oder Business Plattformen wie XING nutzen, um relevante Zielgruppen mit Ihren Inhalten zu erreichen.

Fazit zum Native Advertising

Native Advertising gehört für uns in jede durchdachte Content Marketing Strategie und trägt dazu bei, dass Ihr Content die erforderliche Reichweite erzielt und so mehr Nutzer von Ihren durchdachten Content profitieren und Ihre Expertise zu einer besseren Wahrnehmung bei Ihren Kunden beiträgt.

Gerne unterstützen wir Sie als Online Marketing Agentur bei der Wahl der geeigneten Native Advertising Anbietern für Ihre Content Marketing Strategie. Nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt zu unseren Online Marketing Experten auf. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

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