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Native Advertising: Was kann man von dem Werbeformat erwarten?

Native Advertising wird immer beliebter bei Online Marketern und ist heute bereits ein wesentlicher Bestandteil im Content Marketing im Bereich Content Seeding. Mit Native Advertising hat man die Möglichkeit seine Inhalte in relevante Zielgruppen zu tragen und so neue potentielle Zielgruppen zu erreichen.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, wie dudas Potential von Native Advertising gewinnbringend für dein Unternehmen einsetzen kannst. Auf geht´s!

Was ist eigentlich Native Advertising?

Native Advertising ist ein Werbeformat bei welchen sich die Werbeanzeigen nur schwer von redaktionellen Inhalten zu unterscheiden sind. Native steht in diesem Fall für “vertraut” und bezeichnet den integrierten Ansatz der Werbeanzeigen in das Ökosystem des Publishers.

Ähnlich wie die redaktionellen Advertorials sind die Werbeanzeigen für den Nutzer nur schwer als Werbung zu identifizieren, obwohl diese eindeutig als Werbung (gesponsert) gekennzeichnet sind. Aus diesem Grund muss das Native Advertising sich von manchen Kritikern den Vorwurf der Schleichwerbung anhören, was wir als Marketer jedoch ausschließen können, da die Werbeformate eindeutig als Werbung gekennzeichnet sind.

Wie funktioniert Native Advertising?

Wir haben ja schon erklärt, dass Native Ads grundsätzlich auf Webseiten eingesetzt werden, die redaktionelle Inhalte bieten. Was diese genau für Seiten sind, ist komplett offen. Von Blogs oder Newslettern großer Unternehmen oder bekannter Promis bis hin zu Webseiten von Zeitungen oder Magazinen ist alles möglich. Im Allgemeinen gilt nur, je bekannter eine Seite ist und somit auch die Reichweite, die sie mit sich führt, desto eher profitiert der Werbetreibende vom Einsatz von Native Ads.

Die Anzeigen werden dann auf Detail- oder Übersichtsseiten der Webseite ausgespielt und dort eingebunden. Sie können dabei sowohl Teil des redaktionellen Inhalts sein als auch separat in einem eigenen “Bereich” angezeigt werden. Auf den nachfolgenden Bildern kann man ein paar Beispiele für klassische Native Ads sehen:

Wie ebenfalls bereits erklärt, ist es durch das deutsche Gesetz geregelt, dass Native Ads immer durch eine Kennzeichnung erkennbar sein müssen. Ganz klassisch könnte das durch den Schriftzug “Anzeige” gemacht werden. Wie aggressiv und in welcher Form darauf hingewiesen wird, ist aber bei jedem Werbetreibenden anders. 

Was kostet Native Advertising?

Wie viel dich Native Ads konkret kosten, können wir natürlich nicht klar sagen. Das Budget, welches für die Anzeigen aufgewendet wird, wird individuell von dir festgelegt. Abgerechnet wird das Ganze dann mit dem CPC (Cost per Click) oder dem TKP (Tausender Kontakt Preis). Bei dem Abrechnungsmodell zahlt man Performance-abhängig je nachdem, wie viele Klicks auf die Anzeigen getätigt werden, während beim TKP-Modell ein vorher festgelegter Preis bei dem 1000 Klick fällig wird. Wichtig ist nur, dass wir nochmal betonen, dass hier generell nicht einfach nur Kosten vorliegen, sondern das alles vor allem eine Investition in die Zukunft ist. 

Einsatzmöglichkeit des Native Advertising: Content Seeding

Insbesondere im Content Marketing ist das Native Advertising ein wichtiger Bestandteil des Online Marketings. Mittels Native Advertising hat man als Werbetreibender die Möglichkeit seine Inhalte in relevante Netzwerke zu tragen und somit eine deutlich größere Reichweite zu erzielen.

Dadurch ergibt sich durch das Native Advertising ein hohes Potential zur Viralität, wenn der Content gut in der Zielgruppe ankommt und zum Beispiel in sozialen Netzwerken geteilt und geliked wird.

Welche Vorteile bietet Native Advertising?

Durch Native Ads wird nicht nur der angezeigte Content, sondern auch die weiteren Produkte/Dienstleistungen des Werbetreibenden gepusht, die der Nutzer dann erst beim Besuch der Webseite sieht.

Durch die Steuerung auf welcher Seite deine Native Ads angezeigt werden, hast dua uch Kontrolle über dein Image bei den Kunden. Denn auf welcher Seite Sie angezeigt werden, hat durchaus auch einen immensen Einfluss auf den Eindruck den man von dir und deinemContent hat. Achte also bitte immer darauf welche Seiten du als Plattform nutzen willst.

Da du weißt welchen Content du verbreiten willstund wer an diesem Content Interesse haben könnte, ist es bei Native Ads ziemlich einfach geeignete Webseiten als Platzierung zu finden, auf denen sich hauptsächlich dieselben oder ähnliche Nutzer befinden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Native Ads für die Ad-Blocker in den meisten Fällen nicht zu erkennen sind. Das bedeutet, dass die Anzeigen auch bei aktiviertem Ad-Blocker weiterhin ausgespielt werden können.

Wo liegt der Unterschied zwischen Content-Marketing und Native Ads?

Obwohl es sehr naheliegend ist die Begriffe “Content Marketing” und “Native Ads” synonym zu nutzen, so gibt es doch kleinere Unterschiede in Ihrer Definition.

Native Advertising” ist hier eher ein Kategoriebegriff, der Werbeformate im Bereich Social Media zusammenfasst, der allerdings meistens den besten Verbreitungskanal für deinen Content darstellt. Im Gegensatz dazu ist “Content Marketing” eher der strategische Vermarktungsansatz, der alle Kanäle, also Earned-, Owned- und Paidmedia nutzt, um die bestmögliche Verbreitung der Inhalte zu ermöglichen.
Einfach gesagt: Content Marketing = Strategie, Native Ads = effizienter und performanter Kanal für die Vermarktung des Contents!

Wie kannst du Kritik an deinen Native Ads vermeiden?

Unter Internetnutzern wird es immer prominenter Native Ads zu kritisieren, da Sie trotz Kennzeichnungspflicht zu wenig bzw. zu unklar darauf hinweisen, dass es sich um eine gesponserte Werbeanzeige handelt. Hierbei ist es für dich als Werbetreibenden besonders wichtig ein gesundes Gleichgewicht bei der Kommunikation zu halten.

Sind die Ads zu offensichtlich als Werbung gekennzeichnet, wird das von vielen Nutzern als abschreckend empfunden. Viele zweifeln dann an dem tatsächlichen Informationsgehalt des Contents und sehen von einem Klick ab. Damit würden die Anzeigen Ihren primären Zweck nicht erfüllen können. Andererseits entstehen auch Probleme, wenn nicht klar erkennbar ist, dass es sich um Werbung handelt. Denn spätestens wenn die Nutzer auf den Content geklickt haben und Sie dann merken, dass es sich um Werbung handelt, ist die Absprungrate enorm hoch. Das kommt dadurch, dass die Nutzer sich “verarscht” vorkommen und abgeschreckt werden.

Da also beide Extremvarianten Ihre Nachteile mit sich bringen, empfehlen wir Ihnen einen gesunden Mittelweg, der zwar klar macht, dass es sich um Werbung handelt, allerdings auch kommuniziert, dass es sich trotzdem lohnt zu klicken.

Native Advertising Formate

Beim Native Advertising unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Werbeformaten. Zum einen gibt es die sogenannten “Native Recommendation Ads” – Das sind Text-Bild-Empfehlungen, die nativ in den redaktionellen Content integriert werden und mit den bestehenden redaktionellen Inhalten verschmelzen.

Neben dem angesprochenen Format gibt es “Native Infeed Ads” – Dieses Anzeigenformat erscheint inmitten redaktioneller Empfehlung auf Feed basierten Webseites und werden damit dynamisch ausgespielt.

Beide Native Advertising Anzeigenformate verbindet die native Integration in das Ökosystem des Publishers, sodass die Anzeigen für die Nutzer nur bei sehr genauem Hinschauen als Werbung erkenntlich werden.

Native Advertising Anbieter

Startet man im Bereich Native Advertising, so gibt es eine Vielzahl an Anbietern im Bereich des Content Seedings, die Werbetreibenden Zugang zu bekannten Portalen beschaffen können und Inhalte programmatisch aussteuern können, sodass die Anzeigen die richtigen Personen zum geeigneten Zeitpunkt erreichen.

So können Sie für den Start im Bereich Native Advertising auf Anbieter wie Ligatus, Content.Ad, Outbrain, Plista oder Seeding Alliance zurückgreifen. Neben den angesprochenen Plattformen können Sie sich im Bereich Native Advertising auch Plattformen wie Facebook mit Facebook Ads oder Business Plattformen wie XING nutzen, um relevante Zielgruppen mit deine Inhalten zu erreichen.

Darüber hinaus gibt es einige DSP (Demand Side Platform) Lösungen für eine programmatische Ausspielung von Native Anzeigen. Als Anbieter unserer eigenen SASODSP. können wir mit unserer Platform über 20.000 deutsche Webseiten über mehr als 35 Werbepartnern (z.B. Outbrain, Google, Stroer Native Network) erreichen. Erfahre hier mehr zu unserer Native Ads DSP.

Was sind Programmatic Native Ads?

Programmatic Native Ads vereinen das beste aus den klassischen Native- und Programmatic-Ads. Dadurch ist es nun möglich, native Werbeanzeigen an relevante Zielgruppen auszuspielen und das komplett automatisch und in Echtzeit. Außerdem sind die Kampagnen dadurch skalierbar, was auch die Optimierungen deutlich leichter macht. 

Das Prinzip hinter den Programmatic Native Ads ist eigentlich ganz einfach. Jedes Mal, wenn ein User eine der ausgewählten Webseiten besucht, wird eine Ad Impression erzeugt. Von der Supply Side Platform (SSP) geht daraufhin eine Gebotsanfrage an die Demand Side Platform (DSP) wegen eurem spezifischen Anzeigenplatz aus. Die DSP gibt dann mithilfe der hinterlegten Meta-Daten-Metriken stellvertretend für den Werbetreibenden ein Gebot ab. Die SSP wählt in der Folge sowohl das passende Gebot als auch die passenden Anzeigen-Elemente aus und konfiguriert so in einer kurzen Zeit die perfekte Anzeige für den individuellen User

Durch die programmatisch erstellten Anzeigen erhöhst du das Engagement der User mit deinen Anzeigen enorm und generierst auf diese Weise auch deutlich mehr Conversions. Das führt langfristig sowohl zu mehr Umsatz als auch zu einer stärkeren Kundenbindung. Im Endeffekt profitieren also sowohl Werbetreibende als auch Publisher enorm von der Nutzung von Programmatic Native Ads. 

Wie finde ich den richtigen Native Advertising Anbieter?

Wenn man neu im Bereich Native Advertising ist, bieten sich einem viele Möglichkeiten bei der Wahl des Anbieters. Im Endeffekt sind die Anbieter dafür verantwortlich, dir Zugang zu den bekannten Portalen zu ermöglichen, damit du deinen Content gezielt verbreiten kannst. 

Du kannst im Bereich Native Ads zum Beispiel auf einen von vielen bekannten Anbietern zurückgreifen. Darunter sind dann zum Beispiel content.ad, Ligatus, outbrain, plista oder Taboola, nur um mal einige zu nennen. Alle werben natürlich mit maximaler Reichweite durch ihr eigenes sehr großes Netzwerk, den unzähligen aber simpel zu nutzenden Steuerungsmöglichkeiten sowie der besten Performance. Welcher Anbieter am Ende der richtige ist, lässt sich pauschal aber nicht sagen und sollte immer eine individuelle Entscheidung sein, die an deine Bedürfnisse und Ziele angepasst ist. 

Idealerweise kombiniert man die verschiedenen Anbieter, um so die ganze Palette der Vorteile bei Preisen und Netzwerke auszuschöpfen. Einzelne spezialisierte Anbieter, wie zum Beispiel “SaphirSolution” bieten diese Option dank einer eigenen DSP an. Auf diese Weise können Werbetreibende ganz simpel und aus einer Hand auf alle relevanten Netzwerke zugreifen. Wir empfehlen ganz unvoreingenommen immer die Wahl solch einer Agentur!

Wie wird die Performance gemessen?

Die Zielerreichung im Online Marketing ist nur möglich, wenn die Performance Messung funktioniert. Denn ohne Überblick über die Daten ist weder eine Erreichung der Ziele noch eine Optimierung der Anzeigen möglich. Das gilt in allen Bereichen des Marketings und somit auch bei den Native Ads. 

In diesem Fall ist es besonders wichtig, die relevanten Kennzahlen immer im Blick zu behalten, denn ansonsten kann hier teilweise viel Geld unnötig investiert werden. Bei Native Ads sind die relevantesten Kennzahlen diejenigen, die die Anzahl, die Art und die Rate der Interaktionen anzeigen, also die Clicks, der CTR, der CPC und die Impressionen

Unser Fazit zu Native Ads

Native Advertising ist zwar längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, allerdings gibt es noch viele Marketer, die sich den Wert von Native Ads noch nicht klar gemacht haben und hier eine Menge Potenziale ungenutzt liegen lassen. Besonders wenn der Content hochwertig ist, ist es möglich, mit Native Ads eine sehr große Reichweite zu generieren und auch langfristig einen guten Eindruck bei den Nutzern zu hinterlassen. 

Wir als Online Marketing Agentur unterstützen dich sehr gerne bei allem rund um das Thema Native Ads. Wenn du also Fragen hast oder mit Native Ads durchstarten willst, dann melde dich einfach bei unseren Experten und wir vereinbaren einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch. Jetzt deinen Termin vereinbaren!


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