beitragsbild adwordsmityoutube

Du hast das perfekte Video produziert und jetzt soll es auch deine Zielgruppe sehen? Das bedeutet, dass du proaktiv dafür sorgen musst, dass dein Meisterwerk an die richtigen Nutzer ausgespielt wird. Viele Inhalte werden auf YouTube über die organische Suche gefunden. Dennoch hast du die Möglichkeit, mithilfe von YouTube Anzeigen dein Video und deine Botschaft an die richtige Zielgruppe zu verbreiten. Zusätzlich kannst du mit den richtigen Formaten, den richtigen Einstellungen und Optimierungen wichtige Informationen erhalten, die du für einen Bericht zum ROI (Return on Investment) nutzen kannst. Was genau du über YouTube Ads wissen musst und welche Optimierungsoptionen besonders zu beachten sind, zeigen wir dir in diesem Blogbeitrag. Los geht’s!

Inhaltsverzeichnis

Was du über YouTube Ads wissen solltest

Die Werbung auf YouTube unterscheidet sich in einigen Anhaltspunkten von bezahlten Anzeigen im Social Media Marketing. Daher ist es wichtig, dass du dir einige Grundkenntnisse aneignest, bevor du auf der zweitgrößten Suchmaschine der Welt Werbung schaltest.

Anfang 2017 wurde von Google bekannt gegeben, dass Nutzer aufgrund ihres Suchverhaltens gezielt angesprochen werden können. Werbetreibende können somit Anzeigen auf Personen zuschneiden, die kurz vorher ein Produkt oder eine Dienstleistung gesucht haben. Somit beeinflusst das Verhalten auch, wem welche Video-Werbeanzeigen auf Youtube präsentiert werden. Das ist deine Chance, dein Video an die passende Zielgruppe auszuspielen. Bevor du loslegst, lerne die unterschiedlichen Videoformate kennen.

1. TrueView In-Stream-Anzeigen

Diese Art der Anzeige wird vor, während oder nach einem anderen Video ausgespielt. Nutzer haben dabei die Möglichkeit, diese Videoanzeige nach fünf Sekunden zu überspringen. Das Video kann auf YouTube aber auch auf anderen Webseiten und Apps von Google-Videopartnern ausgeliefert werden. Du hast bei diesen Anzeigen auch die Möglichkeit, dein Video mit unterschiedlichen CTAs (Call-to-Actions) und Overall Texten anzupassen.

Der Nachteil bei diesem Format ist, dass die Anzeige tatsächlich oft übersprungen wird. Dennoch stellen diese Anzeigen kein großes finanzielles Risiko dar, denn du musst nur zahlen, wenn der Nutzer sich das Video über 30 Sekunden lang oder bis zum Ende ansieht oder mit dem Video interagiert.

2. TrueView Video Discovery-Anzeigen

Video Discovery-Anzeigen werden auf der YouTube-Startseite, in den Suchergebnissen und Wiedergabeseiten, in denen Vorschläge für ähnliche Videos gezeigt werden, ausgespielt. Hierbei handelt es sich um ein Werbebild, das mit einem kurzen Text ergänzt wird.

Beim Klick auf die Anzeige wird der Nutzer direkt auf das entsprechende Video weitergeleitet. Du zahlst nur, wenn jemand auf die Anzeige klickt. Zudem hat der Nutzer bereits ein gewisses Interesse an deinem Video und entscheidet sich bewusst, es anzusehen.

3. Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen

Wie der Name dieses Formats schon sagt, können diese Videoanzeigen nicht übersprungen werden. Somit sieht der Betrachter deine gesamte Werbebotschaft. Auch diese Anzeigen werden vor, während und nach Videos ausgespielt, können aber höchstens 20 Sekunden lang sein. Ein CTA kann hilfreich sein, um die Aufmerksamkeit, die du schon hast, auch perfekt zu nutzen.

Dieses Format kann nur während der YouTube-Videos gezeigt werden, wenn dieses mindestens 10 Minuten lang ist. Der Inhalt deines Werbevideos sollte innerhalb der kurzen Zeit deine Marke möglichst gut darstellen und die Nutzer dazu bewegen, auf die Anzeige zu klicken.

4. Bumper-Anzeigen

Dieses Anzeigenformat ist das kürzeste, was dir bei YouTube zur Verfügung steht. Hierbei handelt es sich um kurze Spots, die nur 6 Sekunden lang sind und vor, während oder nach einem Video gezeigt werden. Diese paar Sekunden lassen dir kaum Zeit, eine richtige Geschichte zu erzählen, dennoch sind Bumper-Anzeigen perfekt geeignet, um eine Videokampagne zur Markteinführung eines neuen Produkts zu unterstützen.

Nutze diese 6 Sekunden sinnvoll und zeige die Komponenten deiner Marken, an die sich die Zuschauer in jedem Fall erinnern sollen.

Nachdem du dich mit den Formaten vertraut gemacht hast, kannst du nun deine Kampagne einrichten und optimieren.

Worauf solltest du bei der Einrichtung der YouTube Ads Kampagne achten?

Für die erste YouTube Kampagne gehst du in dein Google Konto, klickst im Reiter “Kampagnen” auf das “+” und wählst “Neue Kampagne” aus. Hier legst du dein Kampagnenziel fest und wählst in unserem Fall “Video” als Kampagnentyp aus.

Werbenetzwerk

Nachdem du den Kampagnentyp ausgewählt und das Budget eingerichtet hast, kannst du festlegen, wo genau die YouTube Werbung geschaltet werden soll.

  • YouTube Suchergebnisse: Deine Anzeigen werden in Suchergebnissen und der Startseite ausgespielt, zudem noch in den YouTube-Channel-Pages und Videoseiten.
  • YouTube-Videos: Mit dieser Option können TrueView-Anzeigen, die als Video Discovery-Anzeigen oder als In-Stream-Anzeigen erscheinen sollen, geschaltet werden.

Wir empfehlen dir jeweils eine separate Kampagne für die YouTube-Suche und YouTube-Videos zu erstellen, da die Anzeigen für Nutzer geschaltet werden, die ein vollkommen unterschiedliches Verhalten aufweisen.

Standort, Werbezeiten und Geräte

Anschließend richtest du unter der Kategorie “Standorte” ein, in welcher Region deine YouTube Anzeige ausgespielt werden soll oder schließt bestimmte Regionen aus. Weiter geht es mit den Geräten. Überlege dir, auf welchen Endgeräten du mit deiner Anzeige zu sehen sein willst. Wähle diese dann in dieser Phase der Einrichtung aus. Bearbeite im nächsten Schritt die Werbezeiten. Du hast die Möglichkeit, ein Start- und Enddatum festzulegen und zusätzlich für die verschiedenen Wochentage einen Zeitplan zu erstellen. Somit sorgst du dafür, dass sich die Ausgabe der Video Anzeige wirklich lohnt.

Targeting

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Targeting und damit die Entscheidung darüber, an wen die Anzeige ausgespielt wird. Die Zielgruppe kannst du anhand von demografischen Informationen wie Alter, Geschlecht und Familienstand definieren. Zudem kannst du gezielt Personen mit einem bestimmten Interesse ansprechen. Du solltest für die unterschiedlichen Benutzergruppen auch verschiedene Kampagnen erstellen. So kannst du feststellen, wer am besten auf die Anzeige reagiert.

Das erweiterte Targeting ermöglicht es dir, die Benutzer noch gezielter anzusprechen. Hier kannst du Keywords, Themen oder Webseiten spezifizieren, auf denen deine Anzeige ausgespielt werden soll.

Zudem hast du die Möglichkeit, durch Retargeting Nutzern, die schon einmal mit deiner Marke Kontakt hatten, die Video Anzeigen zu präsentieren. Im besten Fall kannst du sie dann dazu animieren, erneut mit deiner Marke zu interagieren.

Beachte, dass das Video für deine YouTube Ad bereits auf der Plattform hochgeladen sein muss, da du es nur über den YouTube Link einfügen und keine neue Datei hochladen kannst.

Optimierung der YouTube Ads Kampagnen

1.Placements anpassen

Wenn du Video Discovery-Anzeigen im Displaynetzwerk von Google schaltest, kannst du prüfen, wo deine Anzeigen gezeigt wurden. Dafür musst du bei Google Ads auf die entsprechende Kampagne klicken und dort auf “Placements > Wo Anzeigen gezeigt wurden” gehen. Hier kannst du sehen, ob es Websites gibt, die zu einer schlechten Performance beigetragen haben. Nach deiner Analyse kannst du dann die Websites ausschließen.

2. Thumbnail verwenden

Entwirf ein Standbild mit einer hohen Qualität, um die Nutzer davon zu überzeugen, auf dein Video zu klicken. Stelle sicher, dass dieses Bild auch auf den verschiedenen Geräten gut zu erkennen ist und falls dort ein Produkt zu sehen ist, sollte der Hintergrund nicht davon ablenken.

3. Untertitel

Ein wichtiger Tipp für YouTube Videos sind Untertitel. Verwende ein gutes Video-Transkript, welches von dir selbst erstellt und genehmigt wurde. Nicht alle automatischen Untertitel von YouTube sind immer zulässig und daher werden nur von Benutzern selbst hochgeladene Transkripte von Google indexiert. Je nach Zielgruppe kannst du auch Transkripte in verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen.

4. Call-to-Action verwenden

Bei YouTube Ads hast du die Möglichkeit, einen Call-to-Action einzubauen und diesen mit einer bestimmten URL zu verlinken. Du hast die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, welche URL dort hinterlegt wird. Dabei kann es sich um eine Landingpage, Infoseite oder auch Produktseite handeln. Wichtig ist, dass die URL zu deiner Anzeige passt und den Nutzer an der richtigen Stelle abholt und/ oder mehr Informationen bereithält.

Fazit

Video-Inhalte sollten nicht unterschätzt werden und ein Bestandteil der Marketingstrategie sein. Audiovisuelle Inhalte werden besser verarbeitet als Texte und YouTube ist aufgrund der großen Reichweite ein sehr wichtiger Kanal für die Kommunikation über Bewegtbild. YouTube Ads bieten dir daher eine gute Möglichkeit, deine Markenbekanntheit zu steigern oder neue Produkte vorzustellen. 

Bevor du mit den YouTube Ads beginnst, solltest du planen, welches Format du verwenden willst und an wen du deine Anzeigen ausspielen möchtest. Falls du bei der Entwicklung einer Strategie und der Einrichtung Unterstützung benötigst, kannst du dich wegen eines kostenlosen Erstgesprächs bei uns melden.

Wir freuen uns auf deinen Kontakt!

Das könnte Sie auch interessieren:

beitragsbild responsiveSearchAds

Responsive Search Ads (RSA) im Überblick...

Dezember 9, 2019

Google Ads mit Responsive Search Ads Online Werbung boomt. Egal ob Facebook oder Instagram Ads, in d...

Weiterlesen
beitragsbild seo und sea synergien

SEA & SEO Synergien

Juni 19, 2019

SEM: SEO & SEA Synergien Im Zeitalter des Online Marketings ist Suchmaschinenmarketing (SEM) da...

Weiterlesen
beitragsbild googlerankingfaktoren

Google Ranking Faktoren

März 18, 2019

Google Ranking Faktoren: Tipps für bessere Rankings Mit dem Begriff “Suchmaschinenranking” wir...

Weiterlesen