Onlineshop: Umsatzrückgang effektiv vermeiden

 

Umsatzrückgänge im Onlineshop vermeiden

Das eCommerce Jahr ist geprägt von Auf´s und Ab`s. Im Weihnachtsgeschäft fängt die Bestellabwicklung Feuer und schon wenige Wochen später ist Umsatztechnisch gesehen Flaute.

Doch wie kann man dieser Entwicklung entgegen wirken und dazu beitragen, dass sich ein gewisses Umsatz-Grundrauschen einstellt? – Dieser Fragestellung wollen wir im heutigen Blogbeitrag beantworten und Ihnen als Händler zeigen, wie Sie gewissen Umsatz-Entwicklungen entgegen wirken können und somit die Profitabilität des eigenen Unternehmens steigern. Auf geht´s!

Umsatzrückgang: Mögliche Gründe

Klar ist natürlich, dass das von mir gewählte Beispiel ein Extrem ist. Zu den Weihnachtstagen steigt die Nachfrage nach Gütern exponentiell und ein Umsatzrückgang ist quasi vorprogrammiert. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns gemeinsam Umsatz-Entwicklungen anschauen, die langfristiger Natur sind und sich stetig verschlechtern und die möglichen Gründe identifizieren.

Ein großer Bereich, der sich als Händler nur schwer beeinflussen lässt, sind die sogenannten externen Faktoren, die einen erheblichen Einfluss auf den Umsatz haben, sich aber nur schwer vom Händler steuern lassen. Darunter zählen unter anderem Faktoren wie:

+ die aktuelle Konjunkturentwicklung: Schwächelt die gesamte Wirtschaftsleistung eines Standortes, hat diese unmittelbaren Einfluss auf den Umsatz.

+ die aktuelle Branchenentwicklung: Kommen neue disruptive Produkte / Geschäftsmodelle auf den Markt, so kann sich dies auf den Umsatz auswirken. Ebenso können Skandale oder andere Events einen erheblichen Einfluss auf die Nachfrage haben. (Beispiel: Diesel Skandal in der Automobil-Branche)

+ Erhöhung des Wettbewerbs: Kommen immer mehr Händler auf die Idee die selben Produkte zu Verkaufen, so steigt der Wettbewerb und der Preisdruck ebenfalls. Das führt zu niedrigeren Umsätzen und entsprechend kleineren Margen. Steigen neue Wettbewerber mit Venture Capital und gut gefüllten Marketingbudget-Töpfen ein – spitzt sich die Situation im Markt zu.

Neben den genannten externen Faktoren, haben Händler auch einen eigenen Handlungsbereich in welchem sie den Markt aktiv beeinflussen können: Die eigene Positionierung und das eigene Marketing. Beeinflussbar bleiben die sogenannten 4 P´s (Product, Promotion, Placement, Price), die einen erheblichen Einfluss auf den Umsatz und auch die Ertragslage haben:

+ Product: Welche Produkte nehme ich als Händler in mein Sortiment mit auf und schaffe somit weitere Umsatzpotenziale bei meinen Kunden und auch bei potentiellen Neukunden, die ich über diese Produktgruppe ansprechen möchte? Welche Ladenhüter bringen meinem Sortiment keinen Mehrwert und binden nur Kapital?

+ Promotion: Über welche Kanäle kommuniziere ich meine Angebote? Bespiele ich die Google Suchmaschine mit Google AdWords Anzeigen? Nutze ich die Reichweite von Affiliate Marketing Programmen? Erreiche ich meine Webseitenbesucher über Facebook Remarketing Kampagnen?

+ Placement: Wo platziere ich meine Produkte neben dem eigenen Onlineshop als Vertriebskanal? – Nutze ich Marktplätze wie Amazon oder eBay zum Erreichen neuer Kunden? Wie sieht meine Multi-Channel-Strategie aus?

+ Price: Die wohl mächtigste Stellschraube eines jeden Online Händlers bleibt auf Grund der hohen Vergleichbarkeit der Preis – Sind meine definierten Preise wettbewerbsfähig?

Über die Fragestellungen der 4P´s lassen sich schnell Umsatzpotenziale identifizieren, die sich als Onlinehändler nutzen lassen. Neben den strategischen Fragestellungen gibt es häufig noch technische Gründe für einen Umsatzrückgang im Onlineshop:

+ Fehler im Bestellprozess
+ Schlechte Usability / Schlechtes Shopdesign (Die Kunden können nicht mit dem Shop interagieren)
+ lange Ladezeiten / schlechte PageSpeed Ergebnisse
+ schlechte Responsivität der Seite
+ Bugs in den Shop Kernfunktionen
+ Bugs in bestimmten Browsern und Browserversionen

Erste Tipps zur Identifikation der Umsatzrückgänge im Onlineshop

Um die Gründe für den Umsatzrückgang im Onlineshop zu identifizieren macht es Sinn seine gesamten Online Marketing Aktivitäten und die technischen Voraussetzungen des Onlineshops zu analysieren. Im Idealfall nimmt man in diese Betrachtung 3 relevante Wettbewerber mit auf, um einen aktuellen Stand zu den Aktivitäten der Wettbewerber im Markt zu erhalten. Neben den einzelnen Kanälen im Online Marketing sollten auch die 4P´s im Rahmen des Online Marketing Audits Betrachtung finden.

Mit der Erfassung des Status Quo lassen sich dann erste Handlungsempfehlungen ableiten, die genutzt werden, um einem Umsatzrückgang entgegenzuwirken.

Fazit: Umsatz Rückgang im Onlineshop vermeiden

Ein Umsatzrückgang im Onlineshop lässt sich nicht vermeiden. Hier spielen zu viele externe Faktoren in die Entwicklung des Umsatzes mit rein. Als Händler kann man jedoch einen Umsatzrückgang feststellen und die entsprechenden Gründe dafür identifizieren, sowie entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Gerne unterstützen wir Sie als Online Marketing Agentur bei der Identifikation von Umsatz Potentialen mit unserem professionellen Online Marketing Audit. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Onlineshop: Umsatzrückgang effektiv vermeiden
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Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können. (Niki Lauda) | Bereits in meinem BWL-Studium habe ich meine Vorliebe für die Onlinewelt aus betriebswirtschaftlicher Sicht lieben gelernt. Heute betreue ich Onlineshops und Dienstleistungsunternehmen in der Vermarktung Ihrer Produkte und wenn es passt, dann gebe ich hier meine Erkenntnisse weiter!

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