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Keywords, Keywords, Keywords – ohne die richtigen Schlüsselwörter funktioniert die organische Suchmaschinenoptimierung kaum. Auch für die Content-Erstellung einer Webseite sind relevante Keywords das A und O. Denn Suchmaschinen bewerten den Inhalt einer Seite hauptsächlich anhand der darin vorkommenden Signalwörter. Um herauszufinden, welche Wörter das sind, kommen Keyword Recherche Tools zum Einsatz, die schnell und möglichst übersichtlich eine Auflistung aller wichtigen Keywords zu einem Thema hergeben. Von diesen Keyword Finder Tools gibt es so einige im Netz. Wie sie sich unterscheiden und wo mögliche Vorteile liegen, erfährst du in diesem Beitrag. Los geht’s!

Inhaltsverzeichnis

Wozu dienen Keywords im Online Marketing?

Um mit seiner Website bei Suchmaschinen wie Google und Bing sichtbar zu sein, muss der Content der Seite gewisse Keywords bedienen. Nur so kann eine Suchmaschine den Inhalt sehen und zuordnen. Das gilt sowohl für die bezahlten Anzeigen als auch für die organischen Suchergebnisse. Die Keywords müssen dabei den Suchanfragen der User entsprechen und mit ihrer Suchintention übereinstimmen. Um unter den Top-Ergebnissen in der organischen Suche zu erscheinen, muss der Content beziehungsweise die Keywords der Webseite so relevant sein, dass die Suchmaschine die Seite als besonders nützlich und wichtig ansieht.

Dabei geht es sowohl um das Hauptkeyword, auf das die komplette Webseite fokussiert ist, als auch um die sekundären beziehungsweise Proofkeywords, die im Zusammenhang mit dem Hauptkeyword stehen. Wie stellst du nun fest, welche Keywords das sind? Keyword Finder Tools dienen dazu herauszufinden, welche Keywords zu einem Thema oder Produkt am meisten in der Suche eingegeben werden. Das Suchvolumen entscheidet schlussendlich darüber, welches Schlüsselwort als Hauptkeyword dient und welche relevanten Wörter unter anderem auch verwendet werden müssen. Erfahre im Folgenden, wie diese Tools sich unterscheiden und wie sie funktionieren.

Die meist genutzten Keyword Recherche Tools im Überblick

Verschiedene Keyword Tools liefern unterschiedliche – wenn auch ähnliche – Zahlen und Ergebnisse. Je nachdem, ob ein Keyword Finder kostenfrei oder kostenpflichtig ist, variieren seine Funktionen und Ergebnisse. Entscheidend bei der Wahl eines Keyword Recherche Tools ist mitunter, wie detailliert die Ergebnisse für deine Zwecke sein müssen. 

Keyword Planer

Das wohl bekannteste und meistgenutzte Tool ist der Google Keyword Planer. Besonders wenn es um Google Ads – also um bezahlte Werbeanzeigen geht – kommt der Planer zum Einsatz. In der kostenlosen Version liefert er Angaben zu den Suchbegriffen, darunter das Suchvolumen, Zahlen zu den Pay-per-Click-Kosten (PPCs) und Klickraten, sodass ein Unternehmen das Werbebudget sehr gezielt für seine Kampagnen kalkulieren kann. Denn die Zahlen geben Aufschluss darüber, wonach potenzielle Kunden suchen und wie oft sie das tun. Hier kannst du dein Keyword nach Wortgruppen und Produktkategorien clustern und dir anzeigen lassen, welche Keywords Potenzial aufweisen, um bessere Rankings zu erzielen. Zudem kannst du den Keyword-Planer nutzen, um weitere relevante Suchbegriffe zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung zu ermitteln.

 

Der große Nachteil ist, dass die Suchvolumina in der kostenlosen Version nur ungefähre “von-bis-Angaben” sind. Erst in der kostenpflichtigen Variante bekommst du ausreichende Informationen.

 

Semrush

Dieses All-in-One Keyword Tool ist eine große Bereicherung für die Suchmaschinenoptimierung. Denn neben der Wettbewerbsanalyse und Backlink-Prüfung fährt das Werkzeug viele Funktionen zur Keyword Recherche auf. Auf einen Blick erhältst du hier sämtliche Informationen zu deinem Suchbegriff, wie das Suchvolumen, das Ranking, CPC sowie sinnverwandte Keywords inklusive ihrer Suchvolumina. Mit einer Eingabe hast du den gesamten Überblick für dein weiteres Vorgehen. Natürlich kannst du auf die einzelnen Angaben auch näher eingehen.

 

Zudem hast du bei Semrush die Möglichkeit, deinen Content mit dem SEO Writing Assistant auf dein Keyword zu optimieren. Das Tool vergleicht dazu deinen Content mit den Inhalten der Top-Rankings bei Google und zeigt dir an, welche Keywords du verhältnismäßig ergänzen, öfter benutzen oder reduzieren solltest, um dem Wettbewerb standhalten zu können.

Als sehr nützliches und übersichtliches Keyword Finder Tool ist Semrush leider nur kostenpflichtig nutzbar. Allerdings kannst du es eine Woche lang gratis testen und danach entscheiden, ob es für dich in Frage kommt.

Google Trends

Dieses SEO-Tool von Google zeigt dir – wie der Name schon sagt – die Trends deines gesuchten Keywords in der aktuellen Zeit sowie in der Vergangenheit an. So erhältst du Erkenntnisse darüber, wie populär beispielsweise ein Produkt in den Suchanfragen war. Auch verwandte Keywords lassen sich mit Google Trends ermitteln. Zudem kannst du die Ergebnisse filtern beziehungsweise auf Regionen und Zeitpunkte einschränken, um genauere Einsichten zum Suchverhalten der User in Bezug auf das Keyword zu erhalten. Dieser Keyword Finder bietet insgesamt weniger Informationen und Funktionen zur Keyword Recherche, ist dafür aber komplett kostenlos.

 

Termlabs

Termlabs.io fungiert nur indirekt als Keyword Finder, denn das Tool zeigt keine Suchvolumina oder Trends zu bestimmten Keywords an. Allerdings kannst du mit diesem Tool besonders in der Content-Erstellung ermitteln, welche Keywords die Mitbewerber nutzen und vor allem wo du deinen Content noch optimieren kannst. Termlabs bietet mehrere Funktionen, die ihre Ergebnisse aus den Top 20 Rankings von Google ziehen und wahlweise deine URL, deine Domain oder deinen Content damit vergleichen. So erhältst du einen Überblick über alle relevanten sowie meist genutzten Keywords zu deinem Produkt und siehst, wo noch Optimierungsbedarf besteht. Außerdem hast du die Möglichkeit, mit der W-Fragen-Option Ideen für interessanten Content zu sammeln. Termlabs ist als Keyword Content Tool nur in kostenpflichtiger Version nutzbar.

 

Google Suggest

Der einfachste Keyword Finder ist Google Suggest (auch Google Autocomplete) – und das sowohl in der Bedienung als auch im Nutzen. Denn es bietet dem Suchenden schon bei der Eingabe der ersten Buchstaben Vorschläge zu möglichen Keywords, die in Verbindung miteinander gesucht werden. Dabei handelt es sich um die am meisten gesuchten Begriffe. Daran kannst du von Anfang an sehen, worauf sich User bei ihrer Suche fokussieren. Allerdings ist das auch schon alles, was du aus den Vorschlägen ziehen kannst. 

 

Answer the Public

Dieses außergewöhnliche Keyword Finder Tool gibt einen Überblick über W-Fragen, Verben, Präpositionen und sachverwandte Begriffe zum gesuchten Keyword. Hier kann durch einen Filter die Ergebnisliste begrenzt werden, um nur die für sich interessanten Fragen angezeigt zu bekommen. Noch vor der Suchanfrage wählst du dein Land und deine Sprache aus, denn diese Einstellungen sind ausschlaggebend für die Suchergebnisse, die Answer the Public ausspuckt. Für eine einfachere Ansicht kannst du dir die Ergebnisse auch in alphabetischer Reihenfolge anzeigen lassen. So cool das Tool auch ist, dient es letztendlich mehr der Ideensammlung, als dass es wichtige Informationen zu den einzelnen Keywords liefert.

 

Fazit und Honorable Mentions

Es gibt im Netz natürlich noch weitaus mehr Keyword Recherche Tools, die weitere Funktionen bieten und ihre Vor- und Nachteile haben, darunter:

  • Hypersuggest
  • Ubersuggest
  • MOZ
  • ahrefs
  • WDFIDF-Tool

Die wirklich guten Tools, die mit mehr Funktionen ausgestattet sind, sind meistens auch kostenpflichtig. Je nachdem, welche Informationen du für deine Keyword Recherche benötigst und wie ausführlich diese Informationen sein sollen, kommst du um ein Keyword Finder Tool nicht herum und musst dafür auch etwas Geld locker machen. Schlussendlich zahlt es sich aber aus, da du so viel genauer potenzielle Nutzer und damit Käufer beziehungsweise Kunden ansprechen kannst. 

Du hast keine Ahnung von SEO und benötigst Hilfe bei deinen Optimierungsmaßnahmen? Wir helfen dir gerne weiter. Nimm jetzt Kontakt auf!

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