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Google Anzeigen sind für Unternehmen eine perfekte Möglichkeit, online Werbung zu schalten. Sind die Anzeigen richtig aufgesetzt, kannst du als Werbetreibender deine Zielgruppe zur richtigen Zeit und am richtigen Ort erreichen. Doch was genau sind Google Anzeigen, wie ist eine Anzeige aufgebaut und worauf solltest du bei der Einrichtung achten? Genau diese Fragen möchten wir dir in diesem Blogbeitrag beantworten. Viel Spaß!

Inhaltsverzeichnis

Was sind Google Anzeigen?

Wenn wir von den sogenannten AdWords sprechen, handelt es sich um das Werbenetzwerk von Google. Hier kannst du als Werbetreibender kostenpflichtig Anzeigen schalten. Diese Anzeigen werden dann passend zu den Keywords, die der Suchende eingibt, ausgespielt. Die Google Anzeigen werden oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt und werden durch einen “Anzeigen”-Button kenntlich gemacht.

Das Erstellen einer Google Anzeige ist zunächst kostenlos. Als Werbetreibender musst du nur zahlen, wenn der Nutzer auf die Anzeige klickt. Den Preis für den entsprechenden Klick legt Google durch Gebotsverfahren fest und ist abhängig von dem Wettbewerb des Keywords sowie vom Traffic. Das höchste Gebot und verschiedene Qualitätskriterien der Webseite sowie der Anzeigen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Preisgestaltung und dem Ranking der Anzeige.

Das Design der Anzeigen ist von Google vorgeschrieben, während der Inhalt von dir als Werbetreibendem selbst erstellt wird. Hier liegen für die Google Anzeigen einige Einschränkungen und Regeln vor, die im Laufe der Zeit immer mehr verändert wurden. Doch wie genau sieht eine Google Anzeige aus und welche Möglichkeiten hast du bei der Gestaltung?

Aufbau einer Google Anzeige

Die Google Anzeigen sind immer nach dem gleichen Muster aufgebaut:

  • Bis zu drei Anzeigentitel mit maximal 30 Zeichen pro Titel
  • Bis zu zwei Beschreibungen mit maximal 90 Zeichen pro Beschreibung
  • Die angezeigte URL

Die textliche Gestaltung der Google Anzeigen ist dann, natürlich innerhalb der Richtlinien, dir selbst überlassen. Um den Text auffälliger zu gestalten, kannst du Elemente wie Call-to-actions oder Referenzen verbauen. Doch das ist noch nicht alles. Du hast die Möglichkeit, sogenannte Erweiterungen zu hinterlegen, die mit der Anzeige ausgespielt werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um zusätzliche Sitelinks-, Anruf-, oder Standort-Erweiterung. Einige Erweiterungen, wie die Kundenbewertungen, werden automatisch zu deiner Google Anzeige hinzugefügt, wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst.

Dabei funktionieren Texterweiterungs-Strukturen gut, wenn der Nutzer bei der Suchanfrage abgeholt wird und näher an die einzelnen Produktkategorien geführt wird. Spare nicht mit Anzeigenerweiterungen, da diese mehr Anreize für Klicks bieten. Dennoch soll die Erweiterung immer zu der Google Anzeige und dem entsprechenden Thema passen.

Worauf solltest du bei der Erstellung von Google Anzeigen achten?

Anzeigentitel

Die Anzeigentitel werden besonders hervorgehoben, wie du in den Beispielen bereits gesehen hast. Daher achte darauf, dass der Kunde hier mit einem aussagekräftigen Text und den passenden Keywords angesprochen wird. Durch die Verwendung des Keywords wird auch die Relevanz deiner Anzeige erhöht und somit der Adwords Qualitätsfaktor beeinflusst.

Anzeigentext

Bring das Keyword auch in den Google Ads Anzeigentexten unter. Das gesuchte Keyword wird in den Google Anzeigen gefettet und du kannst die Aufmerksamkeit des Nutzers direkt auf deine Anzeige lenken. Auch die bereits erwähnten Call-to-actions wie “Jetzt bestellen” oder “Hier kaufen” bereiten den Suchenden auf die nächsten Schritte der Customer Journey vor. Achte darauf, dass du klare Sätze bildest, damit sich der Nutzer nicht den Kopf über den Sinn der Anzeige zerbrechen muss. Korrekte Grammatik und Rechtschreibung sind hierbei auch wichtig, um Authentizität zu vermitteln. USPs und Sonderangebote können ebenfalls hilfreich sein, damit du dich von der Konkurrenz abhebst.

URL

Bei der Google Anzeige ist grundsätzlich nur die tatsächliche Domain der Webseite zu sehen. Auch hier kannst du den Link optimieren und anpassen, da das passende Keyword vorkommen sollte. Google bietet dir die Möglichkeit, zwei Pfadfelder anzugeben. Diese werden dann an die URL der Domain angehängt.

Landingpage

Die Landingpage hinter der Google Anzeige hat eine mindestens genauso große Bedeutung wie die Anzeige selbst. Diese sollte das beworbene Produkt beziehungsweise die Dienstleistung auch beinhalten. Das Keyword, welches bereits in der Google Anzeige verwendet wurde, ist schließlich auch auf der Landingpage ein bedeutender Faktor.

Testen

Um eine gut funktionierende Google Anzeige zu erstellen, darfst du eines nicht vergessen: Testing. Stetiges und ausgiebiges Testen von verschiedenen Variationen der Anzeige oder Kampagnen bietet dir einen guten Anhaltspunkt für die nächsten Schritte. Eine gute Möglichkeit bieten da die sogenannten “Responsiven Suchanzeigen”. Hier kannst du mehrere Anzeigentitel und Anzeigentexte hinterlegen. Google testet dann im Verlauf verschiedene Kombinationen und ermittelt so die leistungsstärksten unter ihnen. Denn schlussendlich wollen wir die Google Anzeigen perfekt optimieren. Dafür stehen dir auch Hilfsmittel wie Google Analytics zur Verfügung, womit dir eine tiefgehende Analyse der vorhandenen Ergebnisse möglich ist.

Fazit

Die Google Anzeigen sind für sehr viele Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings. Wenn du die Anzeigen richtig einsetzt, kannst du viele Nutzer auf deine Seite leiten, eine große Menge qualifizierten Traffic generieren und die Konvertierungsrate erhöhen. Orientiere dich bei der Erstellung der Google Anzeigen an den Google-Richtlinien, Zielgruppen und den inhaltlichen Gesetzmäßigkeiten. Eine Voraussetzung dafür ist, dass du regelmäßig verschiedene Anzeigen testest und den daraus entstehenden Traffic analysierst, damit du die Anzeigen optimieren kannst.

Du hast Fragen? Wir helfen weiter. Nimm gerne Kontakt zu uns auf!

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