Der Einstieg in den E-Commerce

 

Der Einstieg in den E-Commerce: Das gilt es zu beachten

Steigende Umsätze im E-Commerce veranlassen viele Händler aus dem stationären Handel zum umdenken: Ein Großteil der Kunden wandert der Einfachheit halber ab ins Onlinegeschäft und die Umsätze schrumpfen zunehmend. In diesem Blogbeitrag wollen wir allen E-Commerce Interessierten die ersten Tipps mit auf den Weg geben, um Ihr eigenes und vor allen Dingen erfolgreiches E-Commerce Unternehmen zu gründen oder sogar eine lukrative Multi-Channel Strategie zu fahren.

Der eigene Onlineshop und die Anbindung an gegebenenfalls interessante Handelsportale wie Amazon oder Ebay ist in der Theorie einfach: Sortiment online stellen und auf Kunden warten. – An dieser Stelle muss ich Sie leider enttäuschen: Die Möglichkeit im Internet schnell einen Onlineshop zu etablieren sind zu großen Teilen vorbei. Auch in diesem Vertriebskanal hat der Wettbewerb zugenommen. Das soll das Vorhaben jedoch nicht weiter beeindrucken, denn der gesamte E-Commerce Bereich wächst und mit einer durchdachten Strategie kann man dem Wettbewerb auch in diesem Kanal Marktanteile streitig machen. Aprospos Strategie:

Der Einstieg in den E-Commerce: Die Onlinestrategie

Jedes professionell geführte Unternehmen setzt auf seine Strategie, die den zukünftigen Weg determiniert und an welche die spezifischen Zielsetzungen gekoppelt sind. Auch für dein eigenen Onlineshop und die angebundenen Portale sollte im Vorfeld eine Strategie entwickelt werden. Verkaufen wir in unserem Onlineshop ausschließlich über den Preis? – Also können wir unsere Kosten möglichst gering halten oder verkaufen wir unsere Produkte mit einem für den Kunden relevanten Mehrwert: An dieser Stelle sollten Budgets für das Marketing bereitgestellt werden. Ein nicht unbeachtlicher Anteil des Budgets kann entsprechend der strategischen Ausrichtung in das Branding des Onlineshops gehen.

Für eine sinnvolle strategische Onlineausrichtung sollten Sie an erster Stelle den Wettbewerb beobachten und in verschiedenen Suchmaschinen nach den Produkten suchen, die Sie auch anbieten wollen. Mit der Preisgestaltung des Wettbewerbs wird auch schnell klar, welche Ausrichtung in der Onlinestrategie erfolgen sollte.

Bei der Konkurrenzbetrachtung sollte man sich ebenfalls Kooperationen hinsichtlich der gewählten Versandpartner anschauen: Die Versandabwicklung ist ein elementarer Prozess des E-Commerce Unternehmens und sollte über einen kompetenten Partner abgewickelt werden. Des Weiteren sollte man die Konkurrenz hinsichtlich folgender Faktoren analysieren:

  • Sortiment / Kategorisierung des Sortiments
  • Versanddauer und Lieferung
  • Webseiten-Gestaltung
  • Preisgestaltung
  • Benutzerfreundlichkeit (Usability)
  • Serviceleistungen neben dem reinen Abverkauf
  • Bezahlungsmöglichkeiten im Onlineshop
  • Rabattmöglichkeiten zur Leadgenerierung
  • CRM – Maßnahmen des Unternehmens

 

Erfolgsfaktor: Vertrauen der Kunden

Wenn wir über das Design des Onlineshop´s sprechen, dann haben wir stets das Vertrauen des Kunden im Fokus. Das gezielte Nutzen von Trustelementen zeigt dem Kunden, dass wir ein vertrauenswürdiger Onlineshop sind und dass man getrost bei uns einkaufen kann.

Diese Signale, die beim Kunden Vertrauen erzeugen müssen gezielt mit gestalterischen Elementen umgesetzt werden. Auch das Verwenden von bekannten Logos (zum Beispiel die der Zahlungsbedingungen) trägt dazu bei, dass der Shopbesucher auch zum Shopkunden wird und damit die sogenannte Conversion-Rate hebt.

Auch der vom Onlineshop bereit gestellte Service wirkt sich positiv auf die Abschlussquote aus. Das heißt: Der Kunde findet auf der Webseite eine Telefonnummer, wo er den erwarteten Service erfährt und wo seine Erwartungen im besten Fall sogar übertroffen werden. Somit ist der Service nicht nur ein Tool zur Vertrauenentwicklung, sondern auch ein Instrument der Kundenbindung.

“Hallo! Hier sind wir!” – das Onlinemarketing

Ein Fehler in der Denkweise vieler E-Commerce Starter ist die, dass Kunden den Onlineshop von ganz alleine finden und der Umsatz von ganz alleine kommt. – Von dieser Denkweise sollte man sich schnellstmöglich verabschieden: Auch im E-Commerce verkauft derjenige, der sich kümmert. Verkäufe kommen nicht von alleine, sondern werden durch das Shopdesign, die Vertrauensentwicklung und ein smartes Onlinemarketing veranlasst.

An dieser Stelle ist eine Suchmaschinenoptimierung des Onlineshop´s als begleitender Prozess zu sehen. Das Ziel der erhöhten Sichtbarkeit ist auch im Netz zielführend: Im stationären Handel gibt es verschiedene Möglichkeiten der Absatzsteigerung, die durch intelligente Onlinelösungen im E-Commerce Anwendung finden. Über Suchmaschinenwerbung (SEA) gelangt zusätzlicher Traffic in den eigenen Shop. Auch die Listung in Preissuchmaschinen kann die Anzahl der Einkäufe nach oben schrauben.

Im Onlinemarketing unterscheidet man zwischen Performance orientierten und Branding orientierten Kampagnen. Beim Performancemarketing haben die Marketingmaßnahmen einen direkten Einfluss auf die Umsätze und können diese unmittelbar beeinflussen. Das Brandingmarkteting unterstützt das Performancemarketing und ist langfristig anzusetzen. Hier ist es schwieriger direkte Umsätze zuzuweisen. Dennoch haben solche Maßnahmen einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum im eigenen Onlineshop.

Sollten zum Onlinemarketing weitere Fragen aufkommen: Wir freuen uns auf die Mail! 😉

Rechtliche Aspekte – Fallstricke im Onlineshop

Auch aus rechtlicher Sicht gilt es im Onlineshop einige Bedingungen zu beachten und einzuhalten. Geschäftsbedingungen, Widerrufsrecht, Impressum und Datenschutzerklärung sind nur ein Ausschnitt der rechtlichen Aspekte, die im Rahmen des eigenen Onlineshops beachtet werden müssen.

An dieser Stelle empfiehlt sich ein Gespräch mit einer rechtskundigen Person, die zu dem Themengebiet ausreichend Auskunft geben kann.

Die Logistik und Versandabwicklung

Die reibungslose Logistik und eine schnelle Versandabwicklung sind wichtig für den Erfolg eines E-Commerce Unternehmens. Eine möglichst schnelle Versandabwicklung sorgt für zufriedene Kunden, die gerne wieder im Shop kaufen, weil sie dort gute Erfahrungen gesammelt haben (Stichwort: Vertrauen).

Des Weiteren sollten Sie sich bewusst sein, dass Überbestände im Lager Kapital binden. Dieses Kapital kann man im besten Fall in andere Produktportfolios investieren. Sollte zudem der Lagerplatz begrenzt sein, hilft an dieser Stelle ein intelligentes Warenwirtschaftssystem wie die WMS von JTL Software.

Zudem hat die Schnelligkeit in der Versandabwicklung direkte Auswirkung auf die entstehenden Kosten bedingt durch die Arbeitskraft, die in dem jeweiligen Prozess gebunden ist. Kurze Durchlaufzeiten, schnelles kommissionieren und das zügige Verpacken der Ware sorgt für geringe Stückkosten, da Gemeinkosten auf größere Stückmengen geschlüsselt werden können.

Aus diesem Grund ist die interne Logistik eines der entscheidenden Faktoren im E-Commerce. Zusammen mit der Vermarktung der Ware stellen die beiden Faktoren die tragenden Säulen des E-Commerce da.

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Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können. (Niki Lauda) | Bereits in meinem BWL-Studium habe ich meine Vorliebe für die Onlinewelt aus betriebswirtschaftlicher Sicht lieben gelernt. Heute betreue ich Onlineshops und Dienstleistungsunternehmen in der Vermarktung Ihrer Produkte und wenn es passt, dann gebe ich hier meine Erkenntnisse weiter!

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